Plane für Black Friday nicht ein Video, sondern eine kleine Serie: Teaser, Start, Black Friday, Wochenende und Cyber Monday. Alle Videos haben denselben Aufbau, nur Text und Zahlen ändern sich. Nimm das Format 9:16, zeig das Angebot in den ersten zwei Sekunden und halte Preis und Rabatt in der Sicherheitszone, die Meta für Reels empfiehlt. Mit einem Video-Prompt baust du die ganze Serie aus einer Vorlage.
Ein Black Friday Video hat genau eine Aufgabe: In einem vollen Feed in zwei Sekunden zeigen, was es gibt und bis wann. 2026 ist Black Friday am Freitag, 27. November, Cyber Monday am Montag, 30. November. Wer erst in dieser Woche mit dem Video anfängt, hat meist nur ein einziges Rabatt-Banner. Besser ist eine kleine Serie von Videos, die alle gleich aufgebaut sind und sich nur in Text und Zahlen unterscheiden. In diesem Artikel siehst du den Plan dafür, den Aufbau einer Anzeige in 15 Sekunden, den richtigen Platz für Preise im Hochformat und Prompt-Ideen für Apps und Shops.
Das Video oben ist kein Black-Friday-Video, aber es zeigt den Aufbau, den eine gute Anzeige braucht. „Dropla“ ist ein 11 Sekunden langer Produktfilm im Format 9:16 für einen erfundenen Shop im Link der Bio. Er beginnt mit Kommentaren wie „price??“ und „where can I buy?“, zeigt dann den Shop, den Kauf mit einem Preis von 19 Dollar und am Ende die Verkäufe des Tages. Erst kommt das Problem, dann das Produkt, dann der Beweis und zum Schluss der Name mit einem Satz. Genau so funktioniert auch eine Rabatt-Anzeige, nur dass das Angebot noch früher kommt.
Fünf Videos statt einem: der Plan bis Cyber Monday
Die Black-Friday-Woche ist laut und teuer, weil alle gleichzeitig werben. Ein einzelnes Video nutzt sich in dieser Zeit schnell ab. Mit fünf kurzen Videos hast du für jede Phase eine passende Botschaft. Der Plan unten ist ein Vorschlag für 2026, die Termine kannst du an dein Angebot anpassen:
Kalender 2026: Thanksgiving am 26.11., Black Friday am 27.11., Cyber Monday am 30.11. Die übrigen Termine sind ein Vorschlag.
- Teaser: Noch kein Preis, nur ein Datum und ein Versprechen, zum Beispiel „Am 27.11. wird es günstig“. Ziel ist, dass sich Leute dein Profil merken.
- Früher Zugang: Ein Angebot für alle, die schon folgen oder deinen Newsletter lesen. Das Video sagt, wo es den Zugang gibt.
- Black Friday: Das Hauptvideo. Rabatt, Produkt und Enddatum in den ersten zwei Sekunden.
- Wochenende: Dasselbe Angebot mit einem anderen Einstieg, zum Beispiel das beliebteste Produkt zuerst oder ein Geschenk-Gedanke.
- Cyber Monday: Die letzte Chance. Gleiches Video, aber mit „Nur noch heute“ und einer Uhrzeit.
Plane außerdem Zeit für die Prüfung ein. Meta prüft Anzeigen, bevor sie ausgespielt werden, und in der Black-Friday-Woche willst du nicht am Freitagmorgen auf eine Freigabe warten. Lade die Videos deshalb ein paar Tage vorher hoch und plane sie mit Startzeit ein. Was eine gute Werbeanzeige allgemein ausmacht, steht im Artikel KI-Werbevideo erstellen.
So ist ein Black Friday Video in 15 Sekunden aufgebaut
Ein Rabatt-Video verkauft nicht über eine Geschichte, sondern über Klarheit. Die Leute sollen sofort verstehen, was es gibt, warum es sich lohnt und bis wann. Ein bewährter Ablauf für 15 Sekunden sieht so aus:
- 0 bis 2 Sekunden: Das Angebot als große Zahl, zum Beispiel „−30 %“ oder „2 für 1“. Kein Logo am Anfang, keine langsame Einblendung.
- 2 bis 6 Sekunden: Das Produkt oder die App in Bewegung. Bei einer App die wichtigste Funktion, bei einem Shop zwei oder drei Bestseller.
- 6 bis 11 Sekunden: Der Grund, jetzt zu kaufen. Das kann ein neuer Preis neben dem alten sein, ein Bonus oder eine begrenzte Stückzahl, wenn sie wirklich stimmt.
- 11 bis 15 Sekunden: Name, Enddatum und ein einziger Aufruf, zum Beispiel „Bis Montag, 23:59 Uhr“.
Laut Meta ist der Ton bei Reels-Anzeigen standardmäßig an. Das Angebot sollte trotzdem auch ohne Ton verständlich sein, denn Ton lässt sich abschalten. Schreib also alles Wichtige als Text ins Bild und nutze Ton und Sprecher nur als Verstärkung.
Wo Preis und Rabatt im Hochformat stehen müssen
Im Format 9:16 liegt ein Teil des Bildes unter den Bedienelementen der App. Steht dein Rabatt dort, ist er für viele nicht lesbar. Meta nennt in seinem Anzeigen-Leitfaden für Reels deshalb Bereiche, die frei von Text und Logos bleiben sollen:
- Oben 14 % freiHier können Name, Hinweise und Knöpfe der App liegen.
- Seitlich je 6 % freiAm Rand wird Text schnell abgeschnitten oder verdeckt.
- Unten 35 % freiHier liegen Beschreibung, Aufruf zum Handeln und Symbole.
- Mitte für das AngebotZahl, Produkt und Enddatum gehören in diesen Bereich.
Stand: 29. Oktober 2026, laut Meta-Anzeigen-Leitfaden für Reels (9:16, frei lassen: etwa 14 % oben, 35 % unten, je 6 % seitlich).
Meta empfiehlt für Reels-Anzeigen außerdem Videos im Format 9:16 mit Ton und die Kernbotschaften in dieser Sicherheitszone. Nach Metas eigener Auswertung von 15 Split-Tests hatten solche Videoanzeigen 34,5 % geringere Kosten pro Ergebnis als Bildanzeigen. Die Angaben stehen auf der Seite von Meta zu Reels-Anzeigen. Das ist ein Durchschnitt aus Metas Tests und kein Versprechen für deine Anzeige, aber es zeigt, dass sich ein echtes Video gegenüber einem statischen Banner lohnen kann.
Warum Preise im KI-Video oft falsch aussehen
Viele versuchen, ein Black Friday Video mit einem Videomodell zu erzeugen, das Bilder Pixel für Pixel malt. Für Stimmung funktioniert das, für Preise oft nicht. Solche Modelle wissen nicht, was eine Ziffer ist. Aus „−30 %“ kann schnell „−38 %“ oder ein verschwommenes Zeichen werden, und aus einem Logo eine ähnliche Form. Bei einer Rabatt-Anzeige ist das kein Schönheitsfehler, denn ein falscher Preis im Bild ist ein falsches Angebot. Warum das passiert, erklärt der Artikel KI-Video: Text verzerrt.
Wenn Claude die Animation dagegen als Code baut, ist jede Zahl echter Text. „−30 %“ bleibt „−30 %“, in jedem Bild und in jeder Größe. Das hat für eine Black-Friday-Serie noch einen Vorteil: Du änderst für das Cyber-Monday-Video nur den Text und das Datum, der Rest des Videos bleibt genau gleich. So entstehen fünf Videos aus einer Vorlage, ohne dass jedes neu erzeugt werden muss.
Prompt-Ideen für Apps und Shops
Ein guter Video-Prompt ist ein kleines Drehbuch mit Format, Zeiten, Farben und jeder Bewegung. Für eine Black-Friday-Anzeige kann er zum Beispiel so beginnen:
Erstelle eine 12-sekündige Animation im Format 9:16 für eine Black-Friday-Anzeige. Hintergrund fast schwarz, Akzentfarbe Orange. Alle Texte bleiben im mittleren Bereich: oben 14 %, unten 35 % und seitlich 6 % frei. Szene 1 (0 bis 2 s): Die Zahl „−30 %“ fällt von oben ins Bild und federt einmal nach. Szene 2 (2 bis 6 s): Drei Produktkarten schieben sich nacheinander herein …
So geht es Szene für Szene weiter, bis zum Enddatum am Schluss. Welche Bausteine ein vollständiger Prompt braucht, steht im Artikel Prompt für ein KI-Video schreiben. Für den Inhalt helfen diese Ideen:
- App mit Abo: Der Jahresplan zum Black-Friday-Preis. Zeig die eine Funktion, für die Leute zahlen, und daneben den neuen Preis pro Monat.
- App mit Funktion als Geschenk: Ein Zähler läuft rückwärts bis zum Ende des Angebots, darunter erscheint die Funktion, die es nur in dieser Woche gratis dazu gibt.
- Shop mit Bestsellern: Drei Produktkarten, jede mit altem und neuem Preis, die nacheinander ins Bild kommen. Wie ein Shop-Film als 3D-Animation aussehen kann, zeigt Shopfly.
- Shop mit Geschenk-Gedanke: „Für wen suchst du?“ als Frage, dann drei Antworten mit je einem Produkt.
- Shop mit Service: Längere Rückgabe oder schneller Versand als Grund, jetzt zu kaufen. Wie man einen Ablauf rund um Rücksendungen erklärt, zeigt Parcelo.
Weitere Videos für Shops und Händler findest du unter KI-Video-Prompts für E-Commerce.
Rabatt richtig angeben: die 30-Tage-Regel
Ein Punkt wird bei Black-Friday-Anzeigen oft vergessen. Wer in Deutschland Waren an Verbraucher mit einer Preisermäßigung bewirbt, muss laut § 11 der Preisangabenverordnung auch den niedrigsten Gesamtpreis angeben, den er in den 30 Tagen vor der Ermäßigung verlangt hat. Ein durchgestrichener Fantasiepreis im Video ist also keine gute Idee. Die zugrunde liegende EU-Regel gilt laut Leitlinien der EU-Kommission nicht für Dienstleistungen und digitale Inhalte, also oft nicht für Apps. Ein erfundener alter Preis bleibt aber auch dort irreführend. Ausnahmen nennt das Gesetz zum Beispiel für individuelle Preisermäßigungen und für schnell verderbliche Waren. Prüfe vor dem Start, welcher Preis in deinem Video als Vergleich stehen darf, und schreib im Zweifel nur den neuen Preis und das Enddatum ins Bild.
Checkliste vor dem Hochladen
- Ist das Angebot nach zwei Sekunden klar, auch ohne Ton?
- Stehen Preis, Rabatt und Logo in der Mitte und nicht in den oberen 14 % oder unteren 35 %?
- Stimmt jede Zahl im Bild mit dem Angebot im Shop überein?
- Gibt es ein Enddatum mit Uhrzeit und einen einzigen Aufruf?
- Sind alle fünf Videos ein paar Tage vor dem Start hochgeladen und eingeplant?
Du musst den Prompt für so eine Serie nicht bei null beginnen. In der DrillUp-Bibliothek findest du fertige Video-Prompts mit dem Video, das daraus entstanden ist. Du suchst dir ein Video aus, das zu deinem Produkt passt, kopierst den Prompt und machst mit Claude dein eigenes Black Friday Video daraus: anderes Produkt, anderes Angebot, andere Texte. Alle Pläne findest du auf der Seite Preise.
Häufige Fragen
Wann ist Black Friday 2026?
Black Friday ist am Freitag, 27. November 2026, einen Tag nach Thanksgiving in den USA. Cyber Monday folgt am Montag, 30. November 2026. Viele Händler starten ihre Angebote schon einige Tage vorher.
Welches Format ist für Black-Friday-Anzeigen am besten?
Für Reels, Stories und TikTok ist 9:16 das Standardformat. Meta empfiehlt für Reels-Anzeigen Videos im Hochformat 9:16 mit Ton und die wichtigsten Botschaften in der Sicherheitszone. Für den Feed kannst du zusätzlich 4:5 oder 1:1 ausspielen.
Wie lang sollte ein Black Friday Video sein?
Für Anzeigen in Reels und Stories sind 6 bis 15 Sekunden ein guter Rahmen. Wichtiger als die Länge ist, dass das Angebot in den ersten zwei Sekunden klar ist und am Ende ein einziger, klarer Aufruf steht.
Darf ich bei Black-Friday-Rabatten jeden alten Preis durchstreichen?
Nein. Wer in Deutschland Waren an Verbraucher mit einer Preisermäßigung bewirbt, muss laut § 11 der Preisangabenverordnung auch den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage vor der Ermäßigung angeben. Prüfe das vor dem Start jeder Anzeige mit Preisen.